Massagetechniken

Massagetechniken: Entscheidend für die Wirkung einer guten Massage

Eine Massage ist mehr als Entspannung von Körper und Geist! Je nach angewandter Massagetechnik werden unterschiedliche entspannende und therapeutische Effekte erreicht. Als Masseur in Bern und Lyss biete ich Ihnen verschiedene Massagen und arbeite mit zertifizierten, profunden und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Massagetechniken – etwa bei eine medizinischen Massage, die auch eine krankenkassenanerkannte Behandlung ist. Mein Beruf als Masseur ist auch meine Berufung und so verbinden sich in meinen Behandlungen elaborierte Massagetechniken mit der Leidenschaft langjähriger Berufserfahrung. In diesem Artikel möchte ich Ihnen einen Einblick in den technischen Aspekt meiner Massagen geben und Ihnen verschiedene Massagetechniken vorstellen – damit Sie sich mit dem Wissen in den besten Händen zu sein, bei der nächsten Massage noch besser entspannen können!

Klassische Massage: Techniken und Wirkung

Als klassische Massage wird oft die schwedische Massage oder medizinische Massage bezeichnet. Sie wird vor allem von Massage- und Physiotherapeuten angewendet, um Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur sowie Blockaden, Beschwerden und Erkrankungen des Bewegungsapparates zu behandeln. Um diese therapeutischen Effekte punktgenau und kontrolliert zu erzielen, ist es nötig, bestimmte Massagetechniken zu beherrschen und zielgerichtet und individuell auf die Bedürfnisse des behandelten Körpers abstimmen zu können.

Klassische Massage und Sportmassage: Die fünf Techniken im Überblick

Massagetechnik Rücken Masseur Frau

Bei der klassischen Massage erzielt Ihr Masseur mit fünf verschiedenen Techniken bzw. Handgriffen die gewünschte Wirkung:

  • Streichung (Effleurage)
  • Knetung (Petrissage)
  • Reibung (Friktion)
  • Klopfung (Tapotement)
  • Schwingung (Vibration)

Diese fünf Massagetechniken bilden die Grundlage der meisten Massagen. Sie werden in verschieden Kulturen und Traditionen variiert: Sanft entspannend oder intensiv lösend eingesetzt, mit wirkungsvollen Ölen oder heissen Steinen ergänzt oder als Energie-Arbeit wie etwa in der hawaiianischen Lomi-Lomi-Massage angewendet.

Die Effleurage: die Streichung als sanfte und wohltuende Kontaktaufnahme

 

Bei einer guten Massage ist es wie bei einem guten Gespräch: man möchte nicht unvermittelt die schwierigen Themen, bzw. Schmerzpunkte am Körper behandeln, sondern sanft und behutsam in die Kommunikation kommen. Bei der Effleurage nimmt der Masseur sanft Kontakt zum Körper des Massierten auf. Mit den ersten Berührungen setzt er den Beginn und den Rahmen für die folgende Massage. Der Fachbegriff Effleurage kommt aus dem Französischen und bedeutet “flüchtig berühren”. Mit sanftem Druck streicht der Masseur meist mit flachen Händen, um möglichst viel Hautkontakt herzustellen, über den Körper des Behandelten. Oft wird dabei Öl verwendet und so verteilt. Haut und Muskeln werden angewärmt und perfekt auf die Massage vorbereitet.

 

Die Petrissage: löst effektiv Verspannungen

 

Petrissage kommt von “pétrir” und bedeutet kneten. Mit der Massagetechnik werden Verspannungen aus den Muskeln geknetet. Die Muskulatur und das Unterhautbindegewebe wird so stimuliert. Die intensive Technik wird immer erst im Anschluss an die Effleurage durchgeführt, da Haut und Muskeln sonst nicht warm genug sind. Die Grifftechnik kann aus einem Kneten oder Walken der Haut bestehen.

 

Die Friktion: lockert grossflächige Verspannungen

 

Friktion bedeutet Reiben und diese Massagetechnik wird vor allem eingesetzt, um grossflächige Verspannungen und Muskelgruppen zu lockern, wie etwa den Rücken. Der Einsatz der Hand entscheidet über Druck und Intensität. So wird etwa zwischen Handfläche, Handknöcheln und Fingerspitzen variiert.

 

Das Tapotement: fördert Durchblutung und erhöht den Muskeltonus

 

Tapotement ist abgeleitet von “tätscheln”, reicht als Fachbegriff jedoch wesentlich weiter und meint das Ausklopfen der Muskeln. Besonders breit angewendet wird das rhythmische Schlagen mit den Handkanten. Es können jedoch auch die Handflächen oder Finger verwendet werden. Durch die intensive und punktuelle Ausübung von starkem Druck wird die lokale und periphere Durchblutung gefördert. Die Massagetechnik Tapotement wird auch oft unmittelbar vor starker sportlicher Belastung durchgeführt, da sie die Muskelspannung erhöht.

 

Die Vibration: Sanfte Schwingung für tiefe Lockerung

 

Die Massagetechnik der Vibration wird meist am Ende der Massage eingesetzt. Der Masseur legt die Fingerspitzen oder die flache Hand auf und bewegt diese in sehr kleinen Bewegungen. So entstehen sanfte Schwingungen. Diese Technik hat einen besonders lockernden Effekt auf Muskeln und Gewebe. Sie wird vor allem bei Sport- und Entspannungsmassagen eingesetzt und kann durch Hilfsmittel wie Hot Stones unterstützt werden.

Erhalten Sie die für Sie richtige Massage mit optimaler Wirkung

Wenn es um Massagen und Massagetechniken geht, gibt es keine optimale Lösung, die für Jeden richtig ist. Unsere Körper, Bedürfnisse und Beschwerden sind höchst unterschiedlich und individuell. Haben Sie Schmerzen im Rücken oder suchen Sie nach Entspannung? Haben Sie Verletzungen oder möchten Sie diese durch eine Sportmassage vorbeugen? Als Ihr erfahrener Masseur in Bern und Lyss biete ich Ihnen eine breite Auswahl an Massagetechniken, die ich feinfühlig und individuell auf Ihren Körper abstimme. Nur mit einem Profi erhalten Sie die für Sie richtige Massage mit der für Sie optimalen Wirkung. Profitieren Sie von meiner über 20-jährigen Berufspraxis. Vereinbaren Sie einen Termin und geniessen Sie meine kompetente. einfühlsame und individuelle Betreuung.